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    von Gerda Madl am 2007-03-24 in Aktuelles Deutschland

    Liebe Mitglieder,
    liebe MIF und MIC Sponsoren,
    liebe Samhathiunterstützer!

    Es ist mir eine ganz besonders große Freude, dieses Jahr in unserem Samhathi Jahresbrief ein paar Worte zu schreiben, denn was vor 2 Jahren noch ein Traum war und vor einem Jahr gerade anfing Gestalt anzunehmen, ist 2006 Realität geworden. Es gibt dieses Kinderheim „Jnanapeet“ wirklich. An die 70 Kinder beleben es. Wir konnten hautnah diese wunderbare Energie spüren, die von diesen Kindern ausging. Ich habe noch nie Kinder erlebt, die trotz ihrer Diszipliniertheit und des Respekts, den sie Erwachsenen entgegenbringen, so spontan und herzlich sein können. Alle elf unseres Samhathi-Österreich Teams, die zur Eröffnung von Jnanapeet kamen, waren berührt davon und fanden sofort trotz Sprachbarrieren herzlichsten Kontakt zu ihnen. (weiterlesen)

    Besuch im August 2006

    von Sebastian Kistler am 2007-03-14 in Erlebnisberichte

    Um die Welt etwas besser kennen zu lernen, habe ich vergangenen Sommer eine sechs wöchige Reise in Indien unternommen. Ich wusste, dass Petra Hanrieder schon in Indien war und lies mir von ihr ein paar Tipps zur Reisevorbereitung geben. Sie sagte mir, dass ich, falls ich nach Kerala fahre, das Samhathi Projekt in der Nähe von Kochin besuchen könnte. Meine Reise führte mich tatsächlich dorthin und, weil ich mich sehr für Hilfsprojekte interessiere, habe ich einfach einmal Father Jacob angerufen und ihm gesagt, dass ich gerne einmal vorbeischauen würde. Er antwortete mir, dass ich herzlich willkommen bin und sie sich immer über Besuch freuen. (weiterlesen)

    Einweihnung des Neufahrn Carpentry Training Centres im April/ Mai 2006

    von Ursula Flüeck am in Erlebnisberichte

    Bei meinem Besuch in Kerala durfte ich am 02.05.2006 stellvertretend für die Gemeinde Neufahrn das Carpentry Training Centre eröffnen. Es ist direkt in Mararikulam gelegen, wo auch Samhathi India seinen Stützpunkt hat. Das Centre ist zwar nur 19 Meter lang, 8 Meter lang und offen, aber auf diese kleine Halle konzentrieren sich die Hoffnungen der ersten 25 jungen Inder, die hier ihre Schreinerlehre absolvieren möchten. Ziel des Projekts ist es, für arbeitslose Jugendliche aus den armen Fischerfamilien ein Ausbildungszentrum im Schreinereihandwerk mit integrierter Produktionsstätte zu errichten. Der letzte Tsunami hat den Küstengürtel in Kerala verwüstet. 20.000 Fischer verloren nicht nur ihre Arbeitsmaterialien, sondern alles, was sie je ihr bescheidenes Hab und Gut nennen konnten. Die Kinder sehen einer unsicheren Zukunft mit geringer Hoffnung entgegen. Glücklicherweise bietet die Möbelindustrie sehr gute Möglichkeiten für Schreiner. Unser neues Centre mit seiner provisorischen Werkstatthalle, seinem Lager zur Holztrocknung, seinem Ausstellungsraum und dem kleinen Büro, bietet die Möglichkeit, um nun mit der Ausbildung junger Schreiner und der Produktion von Möbeln beginnen zu können. (weiterlesen)

    Besuch im Oktober 1999

    von Cornelia Rösner am in Erlebnisberichte

    Cornelia Rösner, ehem. Abiturientin des Albertus-Magnus-Gymnasiums Regensburg

    Dieser Indienbesuch war für mich ein Monat mit wichtigen Erwartungen und Erfahrungen: Ich war unheimlich gespannt auf die Leute von der Alleppey Social Welfare Society (jetzt: Samhathi), das Konzept und die Tauglichkeit ihrer/unserer Projekte. Die Mitarbeiter der Society sind Familie Flüecks Freunde und leben mit voller Energie und ganzem Herzen für die Verwirklichung unserer gemeinsamen Träume in den Projekten. Wenn man, wie ich jetzt, das große Glück hat, vor Ort alles unmittelbar mitzuerleben, ist man mitgerissen von diesem willensstarken Miteinander getragen von harter Arbeit, Liebe und einem tiefen Glauben. Jeder trägt auf seine Weise zur Verwirklichung bei: Familie Flüeck mit ihrer mühsamen Öffentlichkeitsarbeit, die sich auf ehrenvoller und immer stärker werdender Mitarbeit der Vereinsmitglieder gründet. Als finanzielles und moralisches Rückgrat hierbei dienen edle Spenden von Einzelnen, vor denen ich große Achtung habe, und die zuverlässige wertvolle Begeisterung vieler, vieler Schüler in einer wachsenden Zahl von Gymnasien deutschlandweit. (weiterlesen)

    Indienreise der Theater-AG des Christoph-Scheiner-Gynmnasiums Ingolstadt

    von Gerhilde Winbeck am in Erlebnisberichte

    “SHREYAS” ist ein altes Sanskritwort, das unsere indischen Freunde über ihre Programme gesetzt haben und das sie nicht mit einem Begriff übersetzen können: Glück, Segen, Freude, Wonne, Seligkeit - alles das schwingt mit und lässt sich nicht auseinander dividieren in Materielles und Geistiges, Diesseitiges und Jenseitiges.
    Ein Abglanz davon ist spürbar in jedem Lächeln, einem stillen Aufleuchten, das einem so oft geschenkt wird und das die Gesichter noch schöner macht und sprachliche Verständigungsprobleme unwichtig erscheinen lässt. Wie schnell hatten wir, einmal in dem Küstenstädtchen Alleppey angekommen, uns an alles gewöhnt: unser geräumiges säulenbewehrtes Haus mit Bananenhain und Koch Kochappan, der uns liebevoll und bescheiden in die indische Küche einführte, die Gesänge der drei uns umgebenden Religionen, über einem Teppich von Naturlauten hin und herwogend, das üppig bunte Straßenpanorama, ein ständiges Pulsieren von menschlichem und tierischem Leben mit und ohne Gefährt, die immer ruhig schreitenden Frauen wie wandelnde leuchtende Blüten dazwischen. (weiterlesen)

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